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CO2 Preis Einführung ab 01. Januar 2021

14. 12. 2020

Ab Januar 2021 werden nicht mehr nur die großen Industrieunternehmen und Fluggesellschaften, die für einen hohen CO2 Ausstoß verantwortlich sind, zur Kasse gebeten, sondern jeder, der für einen Emissionsausstoß verantwortlich ist.

Das heißt, dass auch die Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel in Umlauf bringen, für den Emissionsausstoß, den diese Brennstoffe verursachen, einen CO2 Preis zahlen müssen. Die betroffenen Unternehmen sind ab Januar 2021 verpflichtet, über den nationalen Emissionshandel, Zertifikate zu erwerben, die Ihnen ein Verschmutzungsrecht für den Ausstoß von CO2 einräumen.

Ab Januar zahlen die Unternehmen für den, durch sie verursachten, CO2 Ausstoß je Tonne CO2 25,00 €. Bis 2025 soll der Preis dann schrittweise auf bis zu 55,00 € je Tonne CO2 ansteigen.

Da diese Unternehmen aber ja nicht unmittelbar für den Ausstoß verantwortlich sind, sondern der Verbrauch folglich auch von den Konsumenten, die diese Brennstoffe zum Heizen von Räumen und Gebäuden oder für die Fahrten mit dem PKW nutzen, abhängig ist, werden die Kosten an den Verbraucher weitergegeben bzw. eingepreist.

Mit der zusätzlichen Abgabe möchte die Bundesregierung bezwecken, dass der Ausstoß des schädlichen CO2 minimiert wird, gleichzeitig Anreize für klimafreundlicheres Wirtschaften und Handeln geschaffen werden und wir hierdurch dem Erreichen der Klimaziele näherkommen. Die zusätzlichen Einnahmen werden für die geplanten Klimaschutzmaßnahmen verwendet.

 

Umdenken, klimafreundlich Handeln und zusätzliche Kosten ersparen.

Das klimafreundliches Handeln immer dringlicher wird zeigt und der gegenwärtige Klimawandel.

Vielleicht entscheidet sich der ein oder andere zukünftig dann einfach doch mal ganz bewusst für
das Fahrrad, um die Kurzstrecke zu bewältigen oder für einen Spaziergang zum Zielort.

Großes Einsparpotenzial erreicht man manchmal auch schon durch das minimale Verändern seines Heizverhaltens.  

Zukünftig heißt es: Wer klimafreundlich handelt, indem er Benzin, Diesel, Heizöl oder Gas einspart, erspart sich zusätzliche Kosten. Wer hingegen durch sein Verhalten mehr CO2 ausstößt, zahlt zukünftig auch mehr.

 

Bild zur Meldung: Bildquelle: Bixabay

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